Karlsoute / Karlova stezka
GermanTschechisch

Infotafel am Routenbeginn in Aue

Rastplatz bei Zimmersacher (Blauenthal)

Rastplatz bei Sosa

Aufstellung von Informationstafeln und Rastplätzen entlang der Karlsroute

24.03.2015

Mit dem einkehrenden Frühling und den (zumindest in den unteren Lagen) mittlerweile frostfreien Böden, konnte mit der Aufstellung der Informationstafeln zur Karlsroute begonnen werden. An 15 Standorten entlang der Hauptroute sowie der Nebenrouten erhalten Radfahrer künftig Auskunft in deutscher, tschechischer und englischer Sprache. Die meisten Tafeln zeigen das Radroutennetz der Region und sollen zur Orientierung dienen. Daneben gibt es weitere, die die Radfahrer explizit auf der Karlsroute willkommen heißen und eine Übersicht zum Verlauf der Hauptroute sowie der vier Nebenrouten geben. Dargestellt sind hier u.a. das jeweilige Höhenprofil, Entfernungsangaben, der Streckenbelag sowie Tipps zu Sehenswürdigkeiten an den jeweiligen Routen. Thematische Tafeln informieren über die Sächsische Verkehrs- und Postgeschichte, den Hirschenstander Pass und seine wechselvolle Geschichte sowie über das Radeln in geschützter Natur. Um ein möglichst abgestimmtes und einheitliches System in der Region zu schaffen, wurde sich bei der baulichen, farblichen und graphischen Gestaltung der Informationstafeln an den bereits im Jahr 2013 realisierten Tafeln entlang des Mulderadweges orientiert.

Die Herstellung der Metallpfosten erfolgte durch die Metallbaufirma Walter Müller aus Aue. Satz und Layout wurden durch die Firma Werbung & Design Ina Gläser in Eibenstock ausgeführt. Die Kosten für die Herstellung und Aufstellung der Tafeln belaufen sich auf rund 6.500,- EUR, wovon 85% von der EU aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert werden. Die übrigen 15% trägt der Zweckverband Muldentalradweg als Projektpartner im Projekt Karlsroute.

Was die Rastplätze entlang der Karlsroute und ihrer Nebenrouten anbetrifft, so wurden bereits im Herbst 2014 drei der insgesamt sechs vorgesehenen überdachten Rastplätze aufgestellt. Die Standorte befinden sich im Tal der Großen Bockau (bei Zimmersacher), am Eibenstocker Weg in Sosa sowie am Hirschenstander Pass („Grenztor“). Witterungsbedingt mussten die Arbeiten jedoch über den Winter unterbrochen werden. Die verbleibenden drei Rastplätze werden in Kürze im Bereich Oberwildenthal (Alte Zollhäuser, Wanderparkplatz) sowie im Bereich Carlsfeld (Sachsenberger Weg) aufgebaut. Neben den Sitzgelegenheiten werden Radfahrer künftig an jedem der Rastplätze auch sogenannte Anlehnbügel zum Abstellen der Fahrräder vorfinden.

Die Herstellung der überdachten Rastplätze erfolgte durch die Firma Holzverarbeitung "Am Steinbächel" aus Eibenstock. Die Kosten dafür betragen rund 10.000,- EUR, wovon 85% von der EU aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert werden. Die übrigen 15% trägt die Stadt Eibenstock als Auftraggeber und Lead-Partner im Projekt Karlsroute.